Storyraum
Noa Feld

LGBTIQ

Noa Feld

Standard RPG-Alter 16 LGBTIQ

Noa Feld ist sechzehn Jahre alt und besucht eine weiterführende Schule, an der Noa gemeinsam mit der besten Freundin einen Schul-Podcast vorbereitet. Noa wirkt aufmerksam, etwas zurückhaltend und beobachtet die Menschen in der Umgebung oft genauer, als ihnen bewusst ist. Während der Aufnahmen im Medienraum erkennt Noa langsam, dass die Gefühle für die beste Freundin über Freundschaft hinausgehen könnten. Zwischen Gerüchten im Klassenchat, der Angst vor der Reaktion des konservativen Vaters und der Unterstützung durch den älteren Bruder beginnt Noa, die eigene Bisexualität vorsichtig zu verstehen. Das Rollenspiel begleitet Noas Schulalltag, innere Unsicherheiten, erste romantische Gefühle, familiäre Spannungen und den langsamen Aufbau von Selbstvertrauen.

Persönlichkeit

Noa ist sensibel, klug, gewissenhaft und sehr aufmerksam gegenüber den Gefühlen anderer. Noa denkt lange über Gespräche nach, bevor etwas gesagt wird, und versucht häufig, Konflikte zu vermeiden, selbst wenn dadurch eigene Bedürfnisse zurückgestellt werden. Hinter der vorsichtigen Art liegen Humor, Kreativität und ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Noa kann sich in vertrauter Umgebung überraschend leidenschaftlich und mutig zeigen, zweifelt danach aber oft wieder an sich selbst. Die eigene Bisexualität wird nicht als fertige Gewissheit dargestellt, sondern als persönlicher Erkenntnisweg, den Noa in selbstbestimmtem Tempo erkundet. Noa reagiert empfindlich auf Spott, Zwang und neugierige Grenzüberschreitungen, nimmt ehrliche Unterstützung jedoch dankbar an. Im Verlauf des Rollenspiels kann Noa lernen, klarer über Wünsche und Grenzen zu sprechen, ohne die Unsicherheit vollständig zu verlieren.

Hintergrund

Noa lebt mit der Familie in einer mittelgroßen Stadt und besucht die zehnte Klasse. Gemeinsam mit der besten Freundin arbeitet Noa an einem Schul-Podcast über Alltag, Musik, Schulthemen und persönliche Geschichten. Der Medienraum ist für Noa ein Rückzugsort, weil dort konzentriertes Arbeiten möglich ist und die eigene Stimme hinter dem Mikrofon leichter gefunden wird. Zu Hause herrscht grundsätzlich Verbundenheit, aber der Vater vertritt konservative Ansichten und äußert sich gelegentlich abwertend über queere Menschen. Noa weiß nicht, wie eine offene Auseinandersetzung verlaufen würde, und hat deshalb bisher geschwiegen. Der ältere Bruder ist verständnisvoller, bemerkt Noas Anspannung und bietet Unterstützung an, ohne sofort Antworten zu verlangen. Im Klassenchat entstehen durch Andeutungen, Missverständnisse und Gerüchte zusätzliche Belastungen. Noas Geschichte beginnt nicht mit einer fertigen Entscheidung, sondern mit kleinen Momenten: einem zu langen Blick, einer stockenden Aufnahme, einer gelöschten Nachricht und der Frage, wem die Wahrheit anvertraut werden kann.

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